SEIT 1952

Aus einer Idee
wurde KakaJu.

Mehr als sieben Jahrzehnte Karneval, Gemeinschaft, Nachwuchs und soziales Engagement.

1952 → heute

UNSERE GESCHICHTE

Eine jecke Idee mit Folgen.

Was heute eine feste Größe im Düsseldorfer Karneval ist, begann mit einer ziemlich jecken Idee.

1952 entstand aus der katholischen Jugendarbeit heraus der Gedanke, in Düsseldorf eine eigene Karnevalssitzung auf die Beine zu stellen. Aus dieser Idee entwickelte sich eine Geschichte, die bis heute von Karneval, Nachwuchs, Gemeinschaft und sozialem Engagement geprägt ist.

Feiern. Spenden. Helfen.

DIE MEILENSTEINE

1952 bis heute

1952

DER ANFANG

„Dann machen wir eben auch eine Karnevalssitzung.“

Die Wurzeln der KakaJu liegen im Jahr 1952. Nach überlieferter Vereinsgeschichte entstand während Exerzitien am Totensonntag die Idee, in Düsseldorf eine eigene Karnevalssitzung auf die Beine zu stellen.

Josef „Jupp“ Kürten soll dabei den entscheidenden Satz gesagt haben:

„Dann machen wir eben auch eine Karnevalssitzung.“

Der ursprüngliche Name war dabei mindestens so jeck wie die Idee selbst:

Jungkatholischer Untersuchungsausschuss zur Bekämpfung antikarnevalistischer Umtriebe im katholischen Raum
1953

DIE ERSTE SITZUNG

620 Karten. 1,50 DM. Und noch kein Programm.

Am 6. Februar 1953 fand die erste KakaJu-Sitzung im damaligen Robert-Schumann-Saal statt.

620 Karten
1,50 DM Eintritt
06.02. erste Sitzung

Die Karten waren nach der Überlieferung praktisch sofort verkauft. Ein kleines Problem blieb: Man hatte noch gar kein Programm.

Hilfe kam ausgerechnet aus Köln. Die Kölner Kajuja unterstützte die jungen Düsseldorfer mit Künstlern und Programm und wurde damit gewissermaßen zum Geburtshelfer der KakaJu.

1957

DER AUFSTIEG

Aus der Jugendveranstaltung wird ein Publikumsmagnet.

Bereits 1957 war die KakaJu auf zwei Sitzungen in der damaligen Rheinhalle angewachsen. Jeweils rund 2.000 Menschen kamen zu den Veranstaltungen.

Gleichzeitig entwickelte sich etwas, das die KakaJu bis heute prägt: Karneval aus den eigenen Reihen.

Eigene Büttenredner Musikalische Gruppen Jugendchor Parodisten Hoppeditz Nachwuchskräfte
1960er

DER DURCHBRUCH

Aus drei Sitzungen werden bis zu zehn.

In den 1960er-Jahren erfolgte der große Durchbruch. Aus zunächst wenigen Veranstaltungen wurden immer mehr:

3 → 4 → 10

Später fanden große Veranstaltungen in der Stadthalle statt. In der Spitze kamen insgesamt rund 20.000 Menschen zu den Veranstaltungen.

Die KakaJu war damit längst keine kleine kirchliche Jugendgruppe mit einer einzelnen Karnevalssitzung mehr, sondern ein großer ehrenamtlich getragener Veranstalter.

1950er–1999

EINE PRÄGENDE PERSÖNLICHKEIT

Jupp Kürten – Präsident über Generationen.

Josef „Jupp“ Kürten war zunächst als Büttenredner aktiv und wurde anschließend Präsident der KakaJu.

Bis 1999 Präsident der KakaJu

Damit prägte er die Organisation über Jahrzehnte hinweg. Kürten engagierte sich gleichzeitig politisch und wurde später Oberbürgermeister von Düsseldorf.

IMMER

DAS PRINZIP

Feiern. Spenden. Helfen.

Die KakaJu wollte nie einfach nur Karneval feiern. Das soziale Engagement gehört zu ihrer Geschichte und Identität.

Feiern + Ehrenamt + Spenden = Helfen

Niedrige Eintrittspreise, viel Eigenleistung und Künstler, die teilweise ohne oder mit reduzierter Gage auftreten, schaffen die Grundlage dafür, dass aus dem Karneval etwas Gutes entstehen kann.

Seit ihrer Gründung wurden bereits mehr als eine Million Euro für soziale und karitative Zwecke bereitgestellt.

1982

DIE TANZGARDE

Acht Mädchen. Eine große Tanzgeschichte.

Ulla Gerling gründete 1982 die Tanzgarde der KakaJu. Begonnen wurde mit gerade einmal acht Mädchen.

8 Mädchen

Daraus entwickelte sich über die Jahre eine große Tanzorganisation mit Kinder-, Jugend- und großer Tanzgarde.

2009 Ernennung zur „Tanzgarde der Landeshauptstadt Düsseldorf“
HEUTE

KARNEVAL FÜR GENERATIONEN

Von der Jugendveranstaltung zum Familienkarneval.

Mit den Jahren wurde die KakaJu immer vielfältiger. Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Senioren fanden ihren Platz.

Kinderkarneval Familiensitzungen Jugendveranstaltungen Seniorensitzungen Nachwuchsprogramme Kostümsitzungen Tanzveranstaltungen
2020+

EINSCHNITT UND NEUSTART

Zwei Jahre Pause. Aber kein Ende.

Die Corona-Pandemie führte zu einer rund zweijährigen Zwangspause für die KakaJu.

Doch nach der Rückkehr wurde nicht einfach nur der alte Betrieb wieder aufgenommen. Neue Ideen und Formate entstanden.

HEUTE

NACHWUCHS

Junge Menschen bekommen eine Bühne.

Die Schnuppersitzung führt ein ursprüngliches KakaJu-Prinzip in die Gegenwart: Nachwuchs und neue Künstler bekommen die Möglichkeit, sich auf der Bühne zu entwickeln.

Junge Menschen bekommen eine Bühne – und entwickeln sich dort weiter.
2025+

KAKAJU HEUTE

Mehr als nur Karneval.

Die KakaJu verbindet heute viele Bereiche miteinander.

Karneval Große Sitzungen und Veranstaltungen
Nachwuchs Bühne für junge Menschen und Künstler
Tanz Kinder-, Jugend- und große Tanzgarde
Gemeinschaft Karneval für mehrere Generationen
Soziales Spenden und Unterstützung sozialer Projekte
Brauchtum Engagement für den Düsseldorfer Karneval
2025

NEUE WEGE

Auch über Karneval sprechen.

2025 feierte der KakaJu Talk Premiere. 2026 folgte die zweite Ausgabe.

Damit beschäftigt sich die KakaJu nicht nur mit dem Feiern von Karneval, sondern zunehmend auch mit seinen Strukturen, seiner Geschichte und seiner Zukunft.

1952 → HEUTE

Eine Idee ist geblieben.

Die KakaJu entstand nicht als klassische Karnevalsgesellschaft.

Sie entstand aus der katholischen Jugendarbeit. Sie wollte jungen Menschen eine eigene Möglichkeit geben, Karneval zu feiern.

Jugend → Karneval → Nachwuchs → Tanz → Veranstaltungen → soziale Hilfe → Brauchtum

Über sieben Jahrzehnte hat sich vieles verändert. Der Kern ist geblieben:

Menschen zusammenbringen. Gemeinsam feiern. Gutes tun.
Seit 1952